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Drei Mädchen im Frühlingswind
Kategorie: Alle Bilder
gemalt:
1969
Drei Mädchen im Frühlingswind
Drei Mädchen im Frühlingswind am Spitzberg neben dem Staffelberg gehen mit der Unbeschwertheit der Jugend verbunden als Freundinnen, vorausschauend und hoffend auf ein glückliches Leben durch Frühlingsgefühle gefördert auf hellem Wege.
Auf der rechten Seite eine junge Frau in einem aufregenden roten Kleid mit lockenden blonden Haaren, vollschlank, ein unbeschwert fröhliches Mädchen. Das feurige Rot dem Eros anvertraut, lebendige Jugend, damit Leben und neue Jugend entstehe!
In der Mitte ein sehr schlankes Mädchen in Blau, verhalten fröhlich, kritisch nachdenklich, konservativ, zurückhaltend, das Leben eher beschwerlich empfindend, durch Standeskonventionen eingeengt, verpflichtet zu gebären, um die Nachfolge zu sichern! Verhaltenes und strahlendes Blau, sich nach jugendlichem Erleben sehnend und doch schwingt das Violett, die Trauer an ein Fernes Ende mit, bis dahin eingezwängt in Konventionen eines Blaustrumpfs.
Auf der linken Seite ein Mädchen in den Farben der gold-gelben Sonne, das Leben als Herausforderung wünschend, ihm mit dem Feuereifer ihrer roten Haare entgegenstrebend, geradezu lebenshungrig, entschlossen, stärker zu sein als die, die ihr Leben bestimmen wollen!
Das Olivgrün und das Braun des Winters und doch schon eine Fläche des Frühlings saftig grün, in der Ferne der Spitzberg, seine Spitze in Nachtblau, das Zeichen von Stärke und Kontinuität. Die Blautönungen der Frühlingswinde nicht mehr kalt aber auch nicht sommerlich warm, jedoch erfrischend belebend, so wie man es sich in der Jugend vorstellt oder doch zu erwartende eisige Winde mitten im Frühling, im kommenden Sommer und Herbst, verursacht durch Despoten.
LIBERTÉ
Alle drei Mädchen geboren in einem Land zu einer Zeit von garantierter persönlicher Freiheit selbstbestimmt leben zu dürfen und zu können.
EGALITÉ
Leben diese drei Mädchen aber auch in Gleichheit oder ergibt sich nicht vielmehr aus den Farben ihrer Kleidung die Ungleichheit, in der unsere jungen Frauen aufgewachsen sind und weiterhin leben werden? Sind sie nicht eingezwängt durch eine von Männern bestimmte Welt?
FRATERNITÉ
Wie steht es um die Brüderlich- und Geschwisterlichkeit in unserer und anderen Gesellschaften? Die drei jungen Frauen fühlen sich geschwisterlich verbunden, auch wenn sie unterschiedlicher nicht sein könnten.
Werden sie ihren möglichen Kindern den Weg der Freiheit zeigen, lehren Gleichheit herzustellen, die Geschwisterlichkeit mit anderen Menschen zu üben?
Unser Land erlebte in den 60er Jahren einen Frühling, der in einen gesegneten demokratischen Sommer münden sollte, in dem die Ideale der Französischen Revolution, LIBERTÉ, EGALITÉ, FRATERNITÉ eine Gesellschaft hervorbringen sollten, die zu einer realen Demokratie reift.
Der Erstentwurf zu „Drei Mädchen im Frühlingswind“ entstand am 14. 1. 1969, als ich selbst noch zur Jugend gehörte und den gesellschaftlichen Frühling sehnlichst herbeisehnte.
Drei Mädchen im Frühlingswind am Spitzberg neben dem Staffelberg gehen mit der Unbeschwertheit der Jugend verbunden als Freundinnen, vorausschauend und hoffend auf ein glückliches Leben durch Frühlingsgefühle gefördert auf hellem Wege.
Auf der rechten Seite eine junge Frau in einem aufregenden roten Kleid mit lockenden blonden Haaren, vollschlank, ein unbeschwert fröhliches Mädchen. Das feurige Rot dem Eros anvertraut, lebendige Jugend, damit Leben und neue Jugend entstehe!
In der Mitte ein sehr schlankes Mädchen in Blau, verhalten fröhlich, kritisch nachdenklich, konservativ, zurückhaltend, das Leben eher beschwerlich empfindend, durch Standeskonventionen eingeengt, verpflichtet zu gebären, um die Nachfolge zu sichern! Verhaltenes und strahlendes Blau, sich nach jugendlichem Erleben sehnend und doch schwingt das Violett, die Trauer an ein Fernes Ende mit, bis dahin eingezwängt in Konventionen eines Blaustrumpfs.
Auf der linken Seite ein Mädchen in den Farben der gold-gelben Sonne, das Leben als Herausforderung wünschend, ihm mit dem Feuereifer ihrer roten Haare entgegenstrebend, geradezu lebenshungrig, entschlossen, stärker zu sein als die, die ihr Leben bestimmen wollen!
Das Olivgrün und das Braun des Winters und doch schon eine Fläche des Frühlings saftig grün, in der Ferne der Spitzberg, seine Spitze in Nachtblau, das Zeichen von Stärke und Kontinuität. Die Blautönungen der Frühlingswinde nicht mehr kalt aber auch nicht sommerlich warm, jedoch erfrischend belebend, so wie man es sich in der Jugend vorstellt oder doch zu erwartende eisige Winde mitten im Frühling, im kommenden Sommer und Herbst, verursacht durch Despoten.
LIBERTÉ
Alle drei Mädchen geboren in einem Land zu einer Zeit von garantierter persönlicher Freiheit selbstbestimmt leben zu dürfen und zu können.
EGALITÉ
Leben diese drei Mädchen aber auch in Gleichheit oder ergibt sich nicht vielmehr aus den Farben ihrer Kleidung die Ungleichheit, in der unsere jungen Frauen aufgewachsen sind und weiterhin leben werden? Sind sie nicht eingezwängt durch eine von Männern bestimmte Welt?
FRATERNITÉ
Wie steht es um die Brüderlich- und Geschwisterlichkeit in unserer und anderen Gesellschaften? Die drei jungen Frauen fühlen sich geschwisterlich verbunden, auch wenn sie unterschiedlicher nicht sein könnten.
Werden sie ihren möglichen Kindern den Weg der Freiheit zeigen, lehren Gleichheit herzustellen, die Geschwisterlichkeit mit anderen Menschen zu üben?
Unser Land erlebte in den 60er Jahren einen Frühling, der in einen gesegneten demokratischen Sommer münden sollte, in dem die Ideale der Französischen Revolution, LIBERTÉ, EGALITÉ, FRATERNITÉ eine Gesellschaft hervorbringen sollten, die zu einer realen Demokratie reift.
Der Erstentwurf zu „Drei Mädchen im Frühlingswind“ entstand am 14. 1. 1969, als ich selbst noch zur Jugend gehörte und den gesellschaftlichen Frühling sehnlichst herbeisehnte.
The description will be compiled.
La description sera établie.
1969-01-14
ANFRAGE ZUM BILD
1969-01-14



